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Transgenerationales Trauma berühren- Ein Einblick in die verborgenen Dynamiken unserer Existenz mit Meike Kockrick

Bei Trauma oder einer posttraumatischen Belastung werden wichtige biologische
Abwehrreaktionen nicht abgeschlossen und die betroffene Person bleibt in einem inneren
Alarmzustand stecken.
Transgenerationale Weitergabe von Trauma bedeutet, dass eine Person
Traumareaktionen in sich erlebt, ohne das eigentliche Trauma erfahren zu haben. Diese
Reaktionen können die Gesundheit beeinflussen und sogar Veränderungen auf genetischer
Ebene bewirken. Häufige Anzeichen sind Angstzustände, Depressionen oder eine
unerklärliche Symptomatik.

Transgeneratives Trauma ist Teil der transgenerativen Weitergabe von Informationen.
Das Trauma der Eltern beeinflusst ihre emotionale Regulationsfähigkeit und Kinder erleben die
Traumareaktionen ihrer Eltern. Sie passen ihre Bindung entsprechend an, um dazugehören zu
dürfen. Wenn Bindung und Authentizität nicht ausreichend erfüllt werden, entwickeln wir
eine Schutzidentität, mit der wir hoffen, die ersehnte Liebe und Zustimmung zu erhalten.

In Familien werden so unbewusst ungünstige Verhaltensweisen oder ein bestimmtes
Unglücklich-Sein weitergegeben – oft in der unbewussten Hoffnung, dass das Trauma so eine
neue Chance auf Heilung bekommt.

Bei transgenerationalem Trauma kommt es, wie bei jedem Trauma zu Aktivierungen im
Nervensystem – oft in Form von Kampf- oder Fluchtreaktionen. Überwiegend finden sich
jedoch Taubheit, Erstarrung und Kollaps. In dieser Arbeit liegt der Fokus also auf den
hochgradig dysregulierten Anteilen des Nervensystems. Diese sogenannten Unterkopplungen
werden achtsam angesprochen, um sie sanft zu lösen.

Eine bottom-up Gesprächsführung und eine fein abgestimmte Berührung unterstützen den
Heilungsprozess, in dem sie das Nervensystem präziser einschätzen lassen und Überforderung
vermeiden. Die Sprache des Körpers weist den Weg zu passenden Interventionen. Dabei rufen
starke Spannungen und Erschlaffungen in Gewebe, Muskulatur und Organen unsere
Aufmerksamkeit, weil sie ein Ausdruck des Körpers sind, das Unerträgliche erträglich zu
machen.

In ähnlicher Weise kann auch freudige Lebendigkeit zu Gunsten von Aktivierung
unterkoppelt werden, weil Kinder keine Unterstützung für ihre Freude erfahren haben.

Zentral ist die Stärkung von Zugehörigkeit und Verbundenheit: Wenn das Trauma kollektiv
war, geschieht auch die Heilung in einem kollektiven Rahmen.

Wenn wir uns transgenerationalem Trauma zuwenden, ist es ähnlich, als würden wir ein
Flussbett betrachten. Das Flussbett hält den Strom der Lebensenergie und beeinflusst seinen
Verlauf. Gleichzeitig wird unsere Aufmerksamkeit stärker vom Fluss angezogen, die
Bedeutung des Flussbetts ist weniger offensichtlich. In ähnlicher Weise wird dieser Kurs uns
darin schulen, tiefer zu sinken und eine ruhende Kraft zu entwickeln, die nicht jeder
offensichtlichen Strömung folgt. Nur so können wir unseren eigenen und den Prozess der
Klienten halten

Meike Kockrick

Meike Kockrick ist Heilpraktikerin und GSD-anerkannte Lehr-Therapeutin. 1987 begann sie Shiatsu zu studieren und unterrichtet eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg und ist Referentin auf deutschen und europäischen Shiatsu Kongressen. Seit 2003 integriert sie die Traumatherapie Somatic Experiencing (SE), sowie die Arbeit mit Bindungsdynamiken nach D. Poole Heller und das NeuroAffektive Beziehungs Modell (NARM) nach L. Heller in ihre Shiatsupraxis und hat eine mehrstufige Weiterbildung zur Behandlung traumatischer Belastungen im Shiatsu entwickelt. Zusammen mit Wilfried Rappenecker ist sie Ko-Autorin des Buches „Atlas Shiatsu”, das im Elsevier Verlag erschienen ist.

KursnameTransgenerationales Trauma berühren- Ein Einblick in die verborgenen Dynamiken unserer Existenz
Kursdatum19. Nov. 2026 - 22. Nov. 2026
KursleitungMeike Kockrick
KursortHamburg
Schule für Shiatsu Hamburg Oelkersallee 33 22769 Hamburg Deutschland
Voraussetzungenab dem letzten Drittel eine professionellen Shiatsu-Ausbildung / ca 250, Stunden Shiatsu-Ausbildung
Frühbucherpreis bis 20.10.2026 EUR 450.00
NormalpreisEUR 490.00
Unterrichtstage
Donnerstag, 19. Nov. 2026, 10:00-18:00 Uhr
Freitag, 20. Nov. 2026, 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 21. Nov. 2026, 10:00-18:00 Uhr
Sonntag, 22. Nov. 2026, 10:00-18:00 Uhr
weitere Einzeltermine buchbar
12. Dez. 2025-14. Dez. 2025
09. Jan. 2026-11. Jan. 2026
12. Jan. 2026-12. Jan. 2026
17. Jan. 2026-17. Jan. 2026
17. Jan. 2026-17. Jan. 2026
18. Jan. 2026-18. Jan. 2026
21. Jan. 2026-25. Jan. 2026
25. Jan. 2026-25. Jan. 2026
28. Jan. 2026-28. Jan. 2026
30. Jan. 2026-01. Feb. 2026
06. Feb. 2026-08. Feb. 2026
06. Feb. 2026-08. Feb. 2026
07. Feb. 2026-08. Feb. 2026
12. Feb. 2026-15. Feb. 2026
19. Feb. 2026-19. Feb. 2026
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28. Feb. 2026-01. Mär. 2026
06. Mär. 2026-08. Mär. 2026
06. Mär. 2026-08. Mär. 2026
14. Mär. 2026-15. Mär. 2026
22. Mär. 2026-22. Mär. 2026
26. Mär. 2026-29. Mär. 2026
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